Baufinanzierung

Mit einer Baufinanzierung von Cyberkredit erfüllen Sie sich den Traum von den eigenen vier Wänden. Wir bieten Ihnen eine große Auswahl an Finanzierungspartnern. So finden Sie garantiert eine passende Baufinanzierung, die zu Ihrem Bauvorhaben passt.
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Baufinanzierung Vergleich

Vergleichen ist das A und O bei einer Baufinanzierung. Viele Menschen treffen diese Entscheidung nur einmal im Leben. Die Vorteile des Vergleichs liegen auf der Hand, da größere Geldsummen aufgewendet werden müssen, dementsprechend hoch ist das Einsparpotenzial für Darlehensnehmer. Oft können Bauherren oder Käufer Tausende Euro an Finanzierungskosten durch genaues und umfassendes Vergleichen einsparen, die somit für andere Zwecke verfügbar sind. Am einfachsten gestaltet sich ein Baufinanzierung Vergleich über das Internet. Dort erhalten Sie einen schnellen Überblick über die Zinsen und Konditionen von Baudarlehen. Die Vergleiche sind absolut kostenlos und unverbindlich. Mit wenigen Eingaben finden Sie die günstigste Baufinanzierung heraus.

Über 1.000 Finanzierungspartner zur Auswahl!

Tipps für eine Erfolgreiche Baufinanzierung

Damit Ihre Baufinanzierung genauso erfolgreich wird wie Ihr Vorhaben, sind Tipps von Experten unerlässlich. Ob die Baufinanzierung wirklich vorteilhaft ist, hängt von vielen komplexen Faktoren ab. Mithilfe von Tipps können Sie vorausschauend planen und bei Kreditinstituten klug verhandeln. Unsere „Baufinanzierungs-Tipps“ garantieren Ihnen eine sichere und günstige Kreditgewährung. Wir sagen Ihnen, nach welchen Kriterien Sie Ihr Baudarlehen aussuchen sollten. Die Baufinanzierung muss an Ihre individuelle Lebenssituation angepasst sein. Ausschlaggebend ist Ihr finanzieller Spielraum und in welchem Zeitraum Sie das Darlehen zurückzahlen können. Wenn Sie jetzt richtig planen, können Sie die niedrigen Zinsen optimal nutzen und die Gesamtkosten Ihrer Baufinanzierung deutlich reduzieren.

Historisch niedrige Zinsen nutzen

Noch nie war das Zinsniveau über längere Zeit so niedrig wie in den letzten Jahren. Wer eine Immobilie erwerben möchte, sollte zügig handeln und eine Baufinanzierung abschließen. Mit fallenden Zinsen ist nicht zu rechnen, eher mit moderat ansteigenden Bauzinsen. Immobilien können kaum günstiger als jetzt finanziert werden.

Effektivzinsen vergleichen

Nutzen Sie Vergleichsrechner im Internet für Ihre Recherche nach der optimalen Baufinanzierung. Basis für den Zinsvergleich sind die Effektivzinsen, weil sie alle Kosten enthalten. Beim Vergleichen ist darauf zu achten, dass nur Kredite mit gleicher Laufzeit, gleichem Tilgungstermin und identischer Tilgungsrate vergleichbar und die Gesamtkosten der Baufinanzierung ausschlaggebend sind.

Langfristige Zinsbindung

Die Dauer der Zinsbindung sollten Sie in der Niedrigzinsphase möglichst lang wählen. Das bringt Planungssicherheit, Sie können lange von den günstigen Zinsen profitieren. Je länger Sie die Sollzinsbindung wählen, desto mehr Zinsen fallen an. Trotz Zinsaufschlag für die längeren Zinsbindungsfristen lohnt sich bei steigenden Zinsen eine langfristige Festschreibung.

Hohe Anfangstilgung

Es empfiehlt sich, im Rahmen seines finanziellen Spielraums eine möglichst hohe Anfangstilgung für die Baufinanzierung zu vereinbaren. Mit einer Tilgung, die mehr als 1 Prozent betragen sollte, erreicht man eine zügige Entschuldung der Immobilie. Eine geringe Tilgung verlängert die Laufzeit des Baudarlehens und erhöht die Gesamtkosten der Baufinanzierung.

Sondertilgungen und Tilgungsänderungsoptionen

Im Laufe der langen Darlehenslaufzeit einer Baufinanzierung können sich Veränderungen im Leben des Kreditnehmers ergeben. Damit Sie flexibel bleiben, achten Sie darauf, dass Ihnen im Darlehensvertrag jährliche Sondertilgungsmöglichkeiten und Optionen zur Ratenänderung eingeräumt werden. Die Bank sollte Änderungen kostenfrei zulassen, sie sind nicht verpflichtet, diese zu nutzen.

Rechtzeitige Anschlussfinanzierung

Kreditnehmer sollten nicht warten, bis ihnen ihre Hausbank ein Angebot für die Anschlussfinanzierung zukommen lässt. Dann kann es zu spät sein, zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln. Über einen Online Vergleich kann der Zinsaufwand für das Anschlussdarlehen erheblich gesenkt werden. Bereits vier bis fünf Jahre im Voraus können Sie sich die niedrigen Zinsen mit einem Forward-Darlehen sichern.

Eigenkapital

Was gehört zum Eigenkapital?

Potenzielle Kreditnehmer müssen sich darüber informieren, wie eine Baufinanzierung funktioniert und was zum Eigenkapital gehört. Eigenkapital sind die finanziellen Mittel, die der Bauherr oder Käufer selbst in die Baufinanzierung seines Immobilienprojekts einbringt. Dies sind Gelder, die der Kreditnehmer zurückgelegt hat und Vermögen, das bei Bedarf verfügbar ist oder als Eigenkapital anerkannt wird. Eigenmittel können sein: Bargeld, Guthaben auf Sparbüchern, Giro-, Tagesgeld- oder Festgeldkonten sowie Sparbriefe; Bausparguthaben und Bausparkredite, Guthaben auf Wertpapierdepots und Lebens- bzw. Rentenversicherungen; Baugrundstücke oder andere Immobilien, die beliehen werden können; Privatdarlehen aus dem persönlichen Umfeld oder vom Arbeitgeber und eigene Bauleistungen. Banken finanzieren in der Regel nur 60 bis 70 Prozent des Kaufpreises des Immobilienobjekts, der Rest des Investitionsvolumens muss aus eigenen Mitteln aufgebracht werden. Je mehr Eigenkapital eingesetzt wird, desto besser. Viel Eigenkapital ist nahezu unverzichtbar und vorteilhaft für eine Baufinanzierung. Damit wird das Überschuldungsrisiko vermindert und es lassen sich die Finanzierungskosten senken, weil weniger Fremdkapital benötigt wird.

Wie viel Eigenkapital brauche ich?

Die Höhe des Eigenkapitals bestimmt, wie hoch die Darlehenssumme von der Bank maximal sein muss. Zwar kann aufgrund der niedrigen Zinsen der Kreditanteil steigen, eine Eigenkapitalquote von 20 bis 30 Prozent ist dennoch für Eigenheimbauer und Wohnungskäufer zu empfehlen. Als Minimum gilt, dass wenigstens die Kaufnebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notarkosten und Maklergebühren aus der eigenen Tasche des Immobilienbesitzers bezahlt werden. Das sind je nach Bundesland 10 bis 15 Prozent des Kaufpreises. Es gibt außerdem Möglichkeiten der Baufinanzierung ohne Eigenkapital, wo über 100 Prozent des Investitionsvolumens von Banken als Kredit bereitgestellt werden. Weniger Kredit bedeutet jedoch weniger Risiko, beispielsweise hinsichtlich der Rückzahlung durch eine tragbare Rate oder von Zinsveränderungen nach Ablauf der Festzinsbindung. Je höher der Eigenkapitalanteil, desto besser sind die Konditionen der Baufinanzierung wie Zinsen, Laufzeit und Tilgungshöhe. Die Bank geht davon aus, dass Sparer, die bisher diszipliniert viel Kapital angespart haben, auch pünktlich ihre Rate aus der Baufinanzierung zurückzahlen werden.

Geht es auch ohne Eigenkapital?

Die Baufinanzierung ohne Eigenkapital wird als Vollfinanzierung bezeichnet. Man unterscheidet die Vollfinanzierung ohne Eigenkapital, bei der nur der Kaufpreis finanziert wird, und die Vollfinanzierung ohne Eigenkapital, bei der zusätzlich die Nebenkosten des Immobilienerwerbs mit dem Darlehen beglichen werden. Das funktioniert, wenn es sich um ein besonders hochwertiges Bauobjekt mit hohem Beleihungswert und Kreditnehmer mit einer über jeden Zweifel erhabenen Bonität handelt. Denn die Baufinanzierung ohne Eigenkapital ist wesentlich teurer als eine Teilfinanzierung mit eigenen Mitteln. Die Kreditrate muss für den Darlehensnehmer dauerhaft tragbar sein, ohne Rücklagen für Notfälle sollte keine Vollfinanzierung in Betracht gezogen werden. Voraussetzung für eine Vollfinanzierung ohne Eigenkapital ist ein hohes, gesichertes Einkommen seitens der Antragsteller und eine Immobilie in ausgezeichneter Lage und sehr gutem Bauzustand. Kreditnehmer, die keine Eigenmittel einbringen, bekommen einen schlechteren Sollzins und können gewöhnlich die Restschuld nicht so schnell tilgen. Die Zinskosten sind leicht doppelt so hoch wie bei einer Baufinanzierung mit Eigenkapital.

Wie viel Eigenkapital kann durch Eigenleistung ersetzt werden?

Eigenkapital kann man durch Eigenleistung ersetzen bzw. ergänzen, denn eigene Bauleistungen werden von Banken nicht als hundertprozentiger Eigenkapitalersatz anerkannt. In der Regel akzeptieren Kreditinstitute 10 bis maximal 15 Prozent der Baukosten als Eigenleistungen, höchstens 20.000 bis 30.000 Euro. Realistisch ist, 5 bis 10 Prozent der Herstellungskosten als eigene Bauleistungen zu erbringen. Schwierigkeiten bereitet, dass Kreditnehmer sowie ihre Familien und Freunde normalerweise keine Fachleute sind und die Qualität ihrer Leistungen mangelhaft sein kann sowie wesentlich mehr Zeit in Anspruch nimmt. Das betrifft vor allem Handwerkerleistungen, bestimmte Tätigkeiten sollten generell vom Fachmann ausgeführt werden, zum Beispiel Elektroinstallationen. Leistungen, die das Eigenkapital ersetzen, sind beispielsweise Tapezieren, Bodenbeläge wie Laminat oder Teppich verlegen, Wärmedämmung, Türen einsetzen sowie den Garten oder die Terrasse anlegen. Für Malerarbeiten können bis zu 4.000 Euro durch Eigenleistungen eingespart werden, für das Türen- und Türrahmen-Einsetzen ca. 3.000 Euro und für die Wärmedämmung im Dachbereich sind ungefähr 5.000 Euro Einsparungen möglich.

Was finanziert werden kann

Vollfinanzierung bedeutet, dass der Antragsteller den Kaufpreis bzw. die Baukosten vollständig über einen Baukredit ohne Eigenkapital finanziert. Das nennt man Nettofinanzierung, nur die Kaufnebenkosten müssen vom künftigen Immobilieneigentümer aus eigenen Mitteln aufgebracht werden. Die meisten Banken sind nicht bereit, die Erwerbsnebenkosten in die Baufinanzierung einzubeziehen. Bruttofinanzierungen sind Finanzierungen, bei denen sich Kreditnehmer auch das Geld für die Kaufnebenkosten leihen. Hinzu kommen Kosten, die bereits vor dem Hausbau entstehen, wie für Baugenehmigung, Vermessung und Boden- oder Baugrundgutachten. Außerdem muss der Käufer oder Bauherr die Umzugskosten und eventuelle Renovierungsaufwendungen tragen. Vergessen Sie diese Kosten bei Ihrer Finanzplanung, kann es teuer werden. So sind Sie möglicherweise zu einer kostspieligen Nachfinanzierung gezwungen, die nicht berücksichtigten Positionen können sich bis auf 15 Prozent der Gesamtkosten belaufen. Bedenken Sie vorher, wie hoch die Gesamtausgaben sind und welche durch die Baufinanzierung abgedeckt werden können. Im Folgenden erfahren Sie, welche Kostenpositionen durch Banken finanzierbar sind und welche nicht.

Finanzierbare Kosten

Kaufpreis des Grundstücks

Der Betrag für den Grundstückserwerb ist über die Baufinanzierung bezahlbar. Der Wert von Grund und Boden wird durch ein Hypothekendarlehen beliehen und die Grundschuld als Sicherheit für die Bank im Grundbuch eingetragen. Der Preis wird bestimmt von der Lage des Grundstücks, dem Immobilienpreisniveau und Verhandlungsgeschick der Vertragspartner.

Einbauküche

Die Einbauküche ist ein sehr kostenintensiver Einrichtungsgegenstand. Eine vollwertige Einbauküche mit technischen Geräten kostet 5.000 bis 50.000 Euro. Diese kann man, sofern die Rate tragbar ist, in die laufende Baufinanzierung einrechnen. Vorteilhaft ist, dass gegenüber einer separaten Küchenfinanzierung ggf. Zinsen eingespart werden und nur ein Darlehen überwacht werden muss.

Rohbaukosten

Das Baudarlehen wird entsprechend des Baufortschritts und der vereinbarten Etappen laut Zahlungsplan abgerufen. Nach Kauf und Erschließung des Grundstücks wird der Rohbau fertiggestellt. Die Abschlagszahlungen betreffen beispielsweise das Fundament, das Mauern der Wände, Einbau von Treppen und Decken für die Geschosse, die Erstellung der Fassade, den Bau des Dachstuhls.

Außenanlagen

Bei der Baufinanzierung darf man die Außenanlagen nicht vergessen. Zufahrten, Wege und Beleuchtung sind wichtig für die Sicherheit des Grundstücks, Garten oder Terrasse ein wesentlicher Wohlfühlfaktor. Daher sollten von vornherein reichlich 10 Prozent der Baukosten für die Außenanlagen eingeplant werden. Jedoch ist abzuklären, ob die Bank alle Außenanlagen finanziert.

Innenausbaukosten

Der Innenausbau ist meist teurer als der Rohbau. Sie müssen mit Kosten von 450 bis 800 Euro je m² rechnen. Bezahlt werden die Arbeitskosten der Handwerker und Materialkosten. Das betrifft Bauleistungen wie Elektroinstallation, Einbau der Fenster und Türen, Fliesenarbeiten, Tapezieren oder das Installieren der Heizung und der Sanitäranlagen.

Keller

Ein Keller ist ein nicht unerheblicher Kostenfaktor, bietet jedoch Vorteile hinsichtlich der Dämmung und Lagerhaltung, außerdem erhöht er den Wert eines Hauses. Beim Keller ist das Darlehen nach dem Bauablauf von Rohbau, Zwischenwänden sowie Anstrich, Estrich und Bodenbelägen abzurufen. Die Kosten können 200 bis 400 Euro je m² betragen.

Nicht finanzierbare Kosten

Grunderwerbsteuer

Die Grunderwerbsteuer ist an das Finanzamt zu zahlen. Sie fällt einmalig beim Kauf des Immobilienobjekts oder Erwerb des Baulands an. Sie berechnet sich als prozentualer Anteil der Bemessungsgrundlage, die in der Regel der Kaufpreis ist. Die Steuer variiert von Bundesland zu Bundesland und liegt zwischen 3,5 und 6,5 Prozent.

Grundbuchkosten

Um als Eigentümer des Grundstücks zu gelten, reicht der notarielle Kaufvertrag nicht aus, der neue Immobilieneigentümer muss im Grundbuch eingetragen werden. Ein wirksamer Eigentumswechsel kommt erst durch den Grundbucheintrag zustande. Eintragungs- und Vollzugsgebühren werden durch den Notar in Rechnung gestellt und betragen etwa 1,5 Prozent vom Kaufbetrag der Liegenschaft.

Notarkosten

Der Notar ist für die Beurkundung des Grundstückskaufs zuständig und verlangt dafür Gebühren und Auslagenersatz. Ein notarieller Kaufvertrag ist gesetzlich vorgeschrieben. Das Gerichts- und Notarkostengesetz gibt einheitliche Gebühren vor. Diese belaufen sich auf einen Anteil von ca. 1,5 Prozent am Kaufpreisvolumen. Die Notarkosten trägt in der Praxis der Käufer.

Baugenehmigung

Jeder Bauherr benötigt eine Baugenehmigung, ohne diese darf mit dem Hausbau nicht begonnen werden. Die Höhe der Aufwendungen ist von vielen Standortfaktoren, Umfang und Anforderungen des Bauprojekts sowie der aktuellen Gebührenordnung der zuständigen Gemeinde abhängig. Es ist mit Kosten von ca. 0,2 bis 0,7 Prozent des Bauvolumens zu rechnen.

Maklerprovision

Beauftragen Sie einen Immobilienmakler mit der Suche nach einem passenden Grundstück, sind Maklergebühren fällig. Die Maklercourtage beträgt 5,95 bis 7,14 Prozent vom Kaufpreis und ist abhängig von Standort und Bundesland, in dem sich der Grundbesitz befindet. Maklerkosten sind vollständig, hälftig oder anteilig vom Käufer an den Makler zu entrichten.

Vermessungskosten

Das Entgelt für die Vermessung zählt zu den unumgänglichen Kosten, die vor dem Bau anfallen. Die Vermessung des Grundstücks ist Voraussetzung für Bauantrag und Bauunterlagen. Die Gebühren werden laut Vermessungsgebührenordnung erhoben und haben eine Höhe von ungefähr 1 Prozent der Bausumme. Sie unterscheiden sich je nach Gebührenverordnung des Bundeslandes.

Probleme mit der Baufinanzierung

Die beste Vorbereitung schützt Bauherren und Käufer nicht vor Problemen mit der Baufinanzierung und in der Bauphase. Je detaillierter das Bauvorhaben geplant und durchdacht wurde, desto besser können Probleme bewältigt werden. Wurde der Kredit abgelehnt, sollten Sie nicht aufgeben und sich an andere Banken oder Finanzpartner wenden. Die Absage der Baufinanzierung beispielsweise durch die Hausbank muss das Bauvorhaben nicht verhindern. Jede Bankengruppe hat spezielle Bewertungsrichtlinien und Bonitätskriterien, nach denen über die Bewilligung einer Baufinanzierung entschieden wird. Während der Bauphase empfiehlt es sich, ständig Kontakt zum Architekten und Bauleiter zu halten, so dass Bauverzögerungen und Mängel rasch behoben werden können.

Zahlungsschwierigkeiten

Mit einer Baufinanzierung legt man sich über viele Jahre fest, die Raten pünktlich und in voller Höhe zu begleichen. Treten durch Kurzarbeit, Arbeitgeberwechsel oder dadurch, dass ungeplant ein neues Auto fällig wird, Zahlungsprobleme auf, machen sich Kreditnehmer Sorgen. Sie befürchten, dass sich Zahlungsrückstände anhäufen und es letztlich zur Zwangsversteigerung kommt. Sie können das vermeiden, indem Sie bei kurzfristigen Zahlungsproblemen zeitig Kontakt zum Kreditgeber aufnehmen und gemeinsam nach Lösungen suchen. Ein Ausweg kann sein, die Stundung der Kreditraten zu beantragen, bis das neue Gehalt auf dem Konto eingeht. Auch eine befristete Verringerung der Ratenzahlungen ist möglich. Sollten die Zahlungsschwierigkeiten anhalten, bietet es sich an, die Tilgung generell zu verringern und die Laufzeit des Darlehens zu verlängern oder insgesamt umzuschulden. Dann müssen Sie den bisherigen Vertrag kündigen, wenn Sie eine Baufinanzierung mit günstigeren Zinskonditionen gefunden haben. Sinnvoll ist es daher, kostenlose Ratenänderungen bereits beim Abschluss der Baufinanzierung in die Kreditverhandlungen aufzunehmen.

Ausfall des Hauptverdieners

Eine Baufinanzierung ist nur theoretisch planbar, Schicksalsschläge und Wechselfälle des Lebens lassen sich weder vermeiden noch einplanen. Verstirbt der Hauptverdiener oder wird er berufsunfähig, können Kredit und Familie notleidend werden. Dem kann man jedoch durch einen angemessenen Versicherungsschutz vorbeugen. Für den Todesfall des Hauptverdieners sollten Sie eine Risiko-Lebensversicherung abschließen. Diese schützt Familienangehörige vor den finanziellen Folgen des Ablebens des Hauptverdieners. Die Versicherungssumme muss auf die Höhe der Baufinanzierung abgestimmt sein. Es kann eine feste Versicherungssumme in Höhe des Ursprungsdarlehens oder eine entsprechend der Tilgung monatlich fallende Auszahlungsleistung vereinbart werden. Damit kann im Todesfall die Restschuld des Darlehens komplett abgelöst werden. Kostengünstiger ist die Versicherung mit kontinuierlich sich verringernder Auszahlungssumme. Wichtig ist allerdings, dass der Kredit getilgt werden kann und nicht die Einsparung von Versicherungsbeiträgen. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung empfiehlt sich, falls der Hauptverdienende seinen Beruf nicht mehr ausüben kann und sein Einkommen für die Tilgung des Baukredits fehlt.

Fehlende finanzielle Reserven

Insbesondere Kreditnehmer, die ein Haus bauen oder eine Immobilie sanieren, müssen damit rechnen, dass Kosten und Aufwendungen entstehen, die nicht vorhersehbar sind und deshalb nicht eingeplant wurden. In diesem Fall ist guter Rat teuer, wenn auf dem Girokonto keine ausreichenden Reserven vorhanden sind. Dann sind Sie gezwungen, einen zusätzlichen Kredit aufzunehmen, Ihren Urlaub zu streichen oder gar das Projekt einzustellen. Das können Sie jedoch durch vorausschauende Maßnahmen verhindern. Ihre Baufinanzierung darf von vornherein nicht zu knapp bemessen sein, Reserven für Mehrkosten in Höhe von 10 bis 15 Prozent sind zwingend einzukalkulieren. Immobilieneigentümer sollten vier bis sechs Monatslöhne als eiserne Reserve auf einem Tagesgeldkonto für negative Überraschungen vorhalten. Zudem ist zu bedenken, dass auch ein neues Haus unterhalten, repariert, renoviert und modernisiert werden muss. Wer als Darlehensnehmer frühzeitig regelmäßig spart, hat gut vorgesorgt. Je eher notwendige Reparaturen vorgenommen werden, desto kleiner fallen nachher die Schäden am Haus aus.

Vereinbaren Sie eine persönliche Beratung

Jedes Haus, jede Wohnung oder sonstiges Bauobjekt ist so einzigartig wie Ihre Möglichkeiten zu deren Finanzierung. Ihnen steht eine breite Palette von Finanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung: vom Annuitätendarlehen oder endfälligem Kredit bis zu Förderdarlehen und staatlichen Zuschüssen. Ob Sie eine Immobilie bauen, kaufen oder modernisieren möchten, Sie profitieren von individuellen Konditionen. Nach dem Ausfüllen des Kontaktformulars erhalten Sie von uns ein maßgeschneidertes Angebot für Ihre Baufinanzierung. Ein auf Ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnittener Vorschlag ermöglicht es Ihnen, die passende Rate zu ermitteln, Sondertilgungsmöglichkeiten auszuschöpfen oder eine entsprechende Anschlussfinanzierung zu finden. Die monatliche Kreditbelastung ist dabei genau auf Ihre persönlichen Lebensverhältnisse abgestimmt. So erhalten Sie eine individuelle Finanzierungslösung zu günstigen Konditionen. Sie können sich die niedrigen Zinsen für künftige Vorhaben reservieren lassen oder sich diese durch eine möglichst lange Zinsfestschreibung sichern. Das Angebot schützt Sie vor steigenden Zinsen und sichert Ihnen den Vorteil einer gut kalkulierten Baufinanzierung, die Sie finanziell nicht überfordert.




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